Stadt Frankfurt am Main

LSBTIQ-Koordinierungsstelle im AmkA

LSBTIQ-Personen werden in ihrem Alltag in verschiedenen Situationen und Orten ausgegrenzt und ausgeschlossen. Hierzu gehören beispielsweise der Arbeitsplatz, Institutionen und Vereine; aber auch in der Öffentlichkeit können die Personen Diffamierungen und Aggressionen ausgesetzt sein. Von einer Andersbehandlung, Mehrfachdiskriminierung oder sogar Gewalt sind diejenigen besonders betroffen, die aufgrund ihres Alters, Geschlechts, ethnischer oder nationaler Herkunft, sozialer Lage, Behinderung, religiöser Zugehörigkeit oder ihres Aussehens ohnehin weniger Chancen haben, am gesellschaftlichen Leben der Stadt teilzuhaben.

Die Stadt Frankfurt am Main versteht sich als weltoffen und diversitätsbewusst und sieht für sich unter anderem folgende Aufgaben:

  • Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität und Chancen von LSBTIQ-Personen zu konzipieren und umzusetzen.
  • Aktionen und Strategien zum Abbau von Diskriminierungen und Gewalt gegen LSBTIQ-Personen anzuregen und zu entwickeln.
  • Die Zusammenarbeit zwischen LSBTIQ-Communities, der Frankfurter Stadtgesellschaft und Behörden zu stärken.
  • Ein offenes Klima für alle Bevölkerungsgruppen in der Stadt Frankfurt am Main zu schaffen und zu fördern.

Dabei ist es relevant, unterschiedliche LSBTIQ-Personengruppen in den Blick zu nehmen. Beispielsweise Jüngere und Ältere, Personen mit Migrationshintergrund oder mit Fluchterfahrung, People of Colour und Schwarze.

Um der Vielzahl dieser Aufgaben mit Anerkennung zu begegnen, hat die Stadt Frankfurt am Main im Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) die Koordinierungsstelle für LSBTIQ Themen eingerichtet.

Dabei wirkt die Koordinierungsstelle an der Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik, Stadtbevölkerung und den LSBTIQ-Communities.

Sie setzt Impulse in

  • der städtischen Verwaltung und Politik durch Beratungen, Schulungen und Empfehlungen.
  • der Stadtbevölkerung durch Kampagnen, Öffentlichkeitsarbeit, Projekte.
  • den verschiedenen LSBTIQ-Communities durch Kooperationen, Beratungen und Projekte.

Sie hat eine Vorbildfunktion für die Öffnung der Stadt und ihrer Organisationen für LSBTIQ-Perspektiven. Gleichzeitig regt sie auch die Öffnung von LSBTIQ-Communities für Mehrfachzugehörigkeiten und marginalisierte Personengruppen an. Die Koordinierungsstelle vernetzt bestehende Angebote und initiiert Projekte und Themen, die bisher wenig berücksichtigt wurden.

Elena Barta und Anna Kellermann
Stadt Frankfurt am Main
- Der Magistrat -
Amt für multikulturelle Angelegenheiten
Abteilung „Grundlagenarbeit und Antidiskriminierung“
15.22. Diversität, Chancengleichheit und Prävention

Lange Straße 25 -27
60311 Frankfurt am Main
Tel. (069)  212-73145 und 74529
Fax (069)  212-37946
E-Mail:
LSBTIQ@stadt-frankfurt.de
www.amka.de 
www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de

Stadt Frankfurt am Main

Die Menschen in Frankfurt am Main sind vor allem eins: unterschiedlich – an Alter, Lebensgestaltung, Berufswegen und Möglichkeiten, Überzeugungen, Interessen und in ihrem Selbstgefühl. In allen Bevölkerungsgruppen finden sich lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere (LSBTIQ) Menschen. Die LSBTIQ-Koordinierungsstelle des Amts für multikulturelle Angelegenheiten unterstützt und berät alle Teile der Bevölkerung, tritt gegen jede Form der Ausgrenzung, gegen Homo- und Transfeindlichkeit ein und setzt Impulse in städtischen Institutionen und in der Stadtgesellschaft.

  Elena Barta und Anna Kellermann
  +49 69 21273145
  LSBTIQ@stadt-frankfurt.de
  www.amka.de